Zu Gast in Dilmun (Teil 1 von 7)

„Die Menschenmacher von Dilmun“
Kapitel 2: Zu Gast in Dilmun

Adapas gleichnamiges Dorf auf der Halbinsel Dilmun.
Im 18. Jahr nach der Gründung (2746 Anu).

Prometos hatte es stets als ein kleines Wunder angesehen, wie sich der tiefgefrorene Inhalt einer Essenspackung in der Mikrowelle in eine richtige Mahlzeit verwandelte. Als Kind hätte er stundenlang dabei zusehen können, bloß dass das Ergebnis nach eine Stunde nicht mehr sonderlich genießbar gewesen wäre. In seinem neuen Leben hätte der Titan zusehen können, wie sich frische Zutaten unter Chevas Händen in eine richtige Mahlzeit verwandelten, manchmal tatsächlich über Stunden hinweg. Wieso der Onkel genau dies an diesem Morgen wirklich tat, erschloss sich den Bewohnern von Adapas Häuschen allerdings nicht.
Prometos wurde nachgesagt, ohne den Luxus einer vollständig ausgestatteten Einbauküche nicht leben zu können. Doch ohne ihn und seine Wildniserfahrung hätten die Menschen die erste Zeit auf der Halbinsel noch viel weniger überleben können und nun war der Titan bereits seit achtzehn Jahren mit der Rolle des Dorfjägers geschlagen. Mittlerweile zu der Überzeugung gelangt, dass die Dilmuner ganz gut auf eigenen Beinen zu stehen vermochten, brachte es Prometos dennoch nicht fertig, die Halbinsel bereits zu Pyrrhas Lebzeiten zu verlassen. Seine ersten Enkelkinder hatte Prometos bereits zu Grabe tragen müssen. Er benötigte die Nähe der ihm verbliebenen Verwandten, um diese Erfahrung zu verarbeiten. Dann waren da noch seine Neffen und Nichten, die jeden Tag neue Streiche, aber auch neu erworbene Fähigkeiten präsentierten und die unsichtbaren Fesseln des Titanen auf ihre kindliche Weise fester schnürten.
An diesem Tag kochte Cheva für Gäste. Sie benutzte dazu etwas, das hierzulande als Herd bezeichnet wurde und im Wesentlichen aus einer Anhäufung von Steinen bestand. Prometos fragte sich, ob er größeren Respekt für das Objekt aufbrächte, könnte er es als Tourist bestaunen, anstatt Teil der Dorfgemeinschaft zu sein. Er kam zu dem Schluss, dass die Antwort „Ja“ lautete.

Das vertraute Geräusch einer Mu, die in Senkrechtflug überging, lies den Titanen aufhorchen.
Wie bereits im vergangenen Jahr und im Jahr davor ging die Maschine in einiger Entfernung vom Dorf auf einer Wiese nieder. Prometos wischte sich heimlich eine Träne aus den Augen. Die Lehmhütten Dilmuns stellten eine Verbesserung gegenüber den Zelten der Horde dar, doch würden die Ankömmlinge das ebenso sehen?
Prometos rückte Gürtel, Jagdmesser und Umhang zurecht. Zügigen Schritts verließ er die Küche. Im benachbarten Wohnraum erhoben sich Adapas Kinder von einem Webteppich, auf dem sie gesessen und Geschicklichkeitsspiele mit angespitzten Stäbchen gespielt hatten. Die vier sprinteten los, überholten den Erwachsenen und erreichten die „Windwandler“, noch bevor der Pilot die Ausstiegsleiter vollständig ausfahren konnte.

Kethri Izimus dritter Besuch in Dilmun brachte mit dessen Begleiter Agaku Garuda ein neues Gesicht für viele Dörfler. Massenproduziert für den Einsatz auf Plantagen und in Bergwerken waren nur die wenigsten der Dilmuns Bevölkerung ausmachenden Adamu zweiter Serie jemals mit dem stellvertretenden Projektleiter in Kontakt gekommen. Für einen Titanen wie Prometos hingegen hatte Agaku eine täglich wiederkehrende Konstante in ihrer Kindheit dargestellt.
Prometos beobachtete seinen Freund und ehemaligen Lehrer zuerst nur aus der Ferne. Natürlich freute er sich über das Wiedersehen, natürlich hatte er Agaku explizit eingeladen und natürlich war der Dorfjäger stolz darauf, was die Gemeinde in so kurzer Zeit auf die Beine gestellt hatte. Doch andererseits fühlte sich der Mann zwischen den frühmittelalterlich anmutenden Hütten wie ein Jugendlicher, der seinen Eltern nichts weiter als eine selbstgebastelte Geburtstagskarte anzubieten hatte – einmal außer Acht gelassen, dass das Laborkind Prometos in seinem Leben weder Eltern noch Geburtstage gekannt hatte.
Einhundertachtunddreißig Lebensjahre zählte Prometos nun und war damit nur ein wenig älter als Agakus Sohn Epimetes. Seiner geistigen und körperlichen Entwicklung nach stand Epimetes Garuda gerade einmal zwei oder drei Jahre vor Adapas älterem Zwillingspaar, weshalb es Prometos nicht wunderte, dass der Annunaki seinen Sohn mit nach Dilmun genommen hatte. Epimetes lugte neugierig, wenngleich auch etwas scheu, aus dem Fenster der „Windwandler“, während sein Vater bereits von der Leiter gesprungen war. Als er bemerkte, dass sich zwischen all den Fremden auch jemand in der vertrauten Gewandung eines Bürgers Erbet-Kibratims befand und sich dieser Mann ebenso schüchtern wie er selbst im Hintergrund hielt, winkte der Junge durch das Bullauge hindurch. Unwillkürlich erwiderte Prometos die Geste.

Noch bevor Prometos und Agaku ihr Wiedersehen begehen konnten, näherten sich bereits die Dörfler den Ankömmlingen, dem bereits bekannten Piloten der Mu sowie den neuen Gesichtern.
Mit den Worten „Ihr müsst erschöpft und hungrig von der langen Reise sein“, begrüßte eine Menschenfrau die Gäste.
Kethri verzog das Gesicht, doch nicht aufgrund der gefühlten Schäbigkeit des Dorfes, wie Prometos befürchtete, und auch nicht, wovon die Menschen ausgingen, den Strapazen der Anreise geschuldet. Sein Äthersinn verriet dem Nefilim, was in seinem Gegenüber vorging, dass ihm anstelle wohlmeinender Gastfreundschaft Verehrung entgegengebracht wurde.
Jemand, der dieses Gefühl eher zu schätzen wusste, stand gleich neben dem Piloten der Windwandler: Puzur Amurri Qat.
„Ich weiß gar nicht richtig, weshalb ich eigentlich mitgekommen bin“, gestand er seinem Vetter leise. <Ich war nie ein Freund von Zoobesuchen.>
Kethri Izimu nickte geistesabwesend. Für eine ausführliche Antwort blieb ihm keine Zeit, musste er sich doch bereits der des halben Dutzends der Dilmuner Kinder erwehren. Er beschränkte sich daher gegenüber Puzur auf den Äthersinn, während er seine „So, wirklich?“s, „Ja, ich auch“s und Kopfwuschel-Einheiten an die Kinder austeilte.
<Ich schätze die Menschen ebenso sehr wie meine Artgenossen>, sendete Kethri.
Also gar nicht, übersetzte Amurri Qat. Warum sein Vetter dennoch immer wieder nach Dilmun flog, wollte sich ihm allerdings nicht erschließen.

Über die Köpfe der anderen Kinder hinweg verschaffte sich Kain Gehör: „Hast du…“ sprach er Kethri direkt an.
„Habt Ihr!“ korrigierte Amurri.
Kain musterte den Fremden vom Scheitel bis zur Sohle. Dessen Familienähnlichkeit zu Kethri entging ihm ebenso wie die Tatsache, dass es sich bei Amurri um einen Nefilim-Annunakimischling handelte, der sich noch im Jüngslinsgalter befand. Die Kleidung des Besuchers erschien Kain besser verarbeitet als die der restlichen Besucher. Dummerweise lies sich kein Vergleich zu Kethri Izimus Stand ziehen, da der Jagdmeister noch immer geruhte, wie der letzte Wilde aus dem Urwald herumzulaufen.
„Mein Bruder Izimu und ich sind Adlige unseres Volkes“, stellte Puzur klar.
Kain lächelte, weniger aus Sympathie, als vielmehr, da sich seine Vermutung bestätigt hatte.
„Ach so“, erwiderte er. „Dann empfängt dich Vati vielleicht sogar persönlich.“
„Kain Uruk, Prinz von Dilmun“, stellte Kethri das Kind vor.
Sein Vetter kam dabei in den zweifelhaften Genuss eines originalen Kethri-Grinsens, um das selbst die in den Bestattungsnischen der großen Affen des Hawilabezirkes aufgereihten Totenschädel den Jäger beneideten. „Aber da wir beide ja, wie du gerade feststelltest, ebenfalls Männer von Stand sind, darfst du den Jungen weiter duzen“, teilte Kethri dem Vetter mit. Dieser stellte fest, dass sich kein Hohn in der Ätherpräsenz des Älteren befand. Oder doch… bei genauerem Spüren war da doch etwas zu finden – nur richtete sich der Spott nicht gegen das Menschenkind…

„Hast du Post für mich?“ fragte Kain mit glänzenden Augen, Puzur bereits wieder ignorierend. Kethri holte einen Soundchip aus der Tasche seiner Weste hervor und reichte ihn dem Kind. Auf den ersten Blick erkannte Adapas Sohn, dass der Speicher des Chips leer war.
„Oh“, machte er enttäuscht. „Leer. Enlil hat mir nicht geantwortet.“
„Der Prinz Uruks geruhen nämlich, eine Brieffreundschaft mit dem Vizekönig zu führen“, erklärte Kethri seinem Vetter. Erneut mischte sich Spott in Kethris Aussage, diesmal deutlich in seiner Stimme wie auch im Äther zu spüren. Im Gegensatz zu vorhin richtete er sich nun tatsächlich gegen Kain, wie Puzur feststellte.
„Und weil das nun einmal so heißt, habe ich hier den entsprechenden Brief bei mir.“
Mit diesen Worten reichte Kethri Kain eine zusammengerollte und verschnürte Schreibfolie.
Der Junge sprang vor Freude in die Luft. „Juchhuh!“ <Gib her! Gib schon her!>
„Nur musst du, um die zu entziffern, besser lesen lernen“, erklärte Kethri, während der Junge ihm die Rolle entwand.
<Ich bin gut mit dem Äthersinn. Ich bin genauso gut darin wie Abel, aber ich bin der bessere Bauer.> „Für einen Bauern ist Lesenlernen keine notwendige Fähigkeit!“
„Na, bis eben warst du aber noch ein Prinz.“
Kethri drehte sich um, als er die vertraute Präsenz eines anderen ehemaligen Prinzen spürte. Wie Enki es vorausgesagt hatte, war Adapa zum Patriarchen geworden. Die Verehrung der Dörfler galt ihm beinahe ebenso wie den Sternengöttern. Sie verneigten sich, während ihr Oberhaupt eine Umarmung mit seinem alten Freund austauschte.

„Was hast du da in der Hand?“ fragte Adapa anschließend seinen Ältesten. „Doch nicht etwa einen Brief von Enlil?“
„Doch, Vater! Aber genau das!“
„Dann will Enlil Alulim es also doch noch mit der Schreibkunst versuchen?“
Kethri blickte vom Vater zum Sohn und wieder zurück. Er begriff, dass Kain demnächst in ein ihm selbst unbekanntes Informationshäppchen über den Vizekönig eingeweiht würde, ein kleines Geheimnis, das miteinander unter Ausschluss anderer zu teilen er Vater und Sohn gönnte.
Das änderte jedoch nichts an der Tatsache, dass Kethri keinen rechten Zugang zu Kain Uruk zu finden vermochte. Den Menschen erging es nicht anders. Obgleich folgsam und fleißig, genoss Adapas ältester Sohn nicht die unbedingte Anerkennung der Dilmuner. Zu rechthaberisch, unerbittlich und dünkelhaft erschien der kleine Prinz, besonders im direkten Vergleich mit seinem bereits in jungen Jahren zu einem gütigen Mann herangereiften Vater. Doch nun, da er sich im Besitz einer Botschaft Enlils befand, wurde auch Prinz Kain in die Huldigung durch die Dilmuner miteinbezogen, eine Ehre, die der Junge sichtlich genoss.

Prometos gesellte sich Agaku zu. „Befrei´ mich von diesen Schwachköpfen!“ flehte sein Blick. „Diese Menschen sind Produkte – und Opfer – unserer Laborlandschaft“, erwiderte der Wissenschaftler. „Eure jüngere Generation sollte dieses Verhalten bald abgelegt haben.“
Statt einer Antwort packte Prometos den Annunaki und drehte herum, so dass Agakus Blick auf die kleine Kelimat fiel. Dem Kind war es gerade gelungen, Kethri ein wenig von den anderen abzusondern.
„Ich habe dir eine Ode geschrieben!“ teilte das Mädchen dem Jäger begeistert mit.
„Und ich dachte, ich hätte es dir verboten!“
„Bei deinem letzten Besuch hier? Das war eine Hymne.“
„Siehst du, Gar?“ schnaubte Prometos. „Sie können bereits Oden von Hymnen unterscheiden, was weder du noch ich von uns behaupten können, aber der Gedanke, dass du und die deinen Gottheiten seid, ist nicht aus ihren Köpfen zu kriegen! Klar, ihr habt die Menschen geschaffen, mit ein wenig Unterstützung durch Kethri, Adapa und mich selbst…“
Agaku zuckte die Achseln.
„Kelimats Schwärmerei für den Jagdmeister ist etwas anderes als die organisierte Verehrung durch die Erwachsenen. Sie bedient sich der Methoden des Kults, um ihre Phantasien auszuleben zu können, ohne hochgezogene Augenbrauen zu ernten“, behauptete er. „Völlig normal in diesem Alter, wenn du mich fragst.“
„Dann ist es eben normal, aber ist es auch in Ordnung?“
Agaku warf die Arme in die Luft.
„Gefiederpest, Prometos, wieso sollten wir uns nicht ein wenig Spaß gönnen?“
„Wie bitte?!“
Verfügte Prometos noch über seinen Äthersinn und käme dieser in seiner Stärke Adapas auch nur annähernd nahe, würde er sich jetzt in Krämpfen auf dem Boden winden, begriff Agaku. Doch da dem nicht so war, konnte er seinem einstigen Schützling ruhig antworten:
„Mein Leben lang wurde mir gesagt, dass mit dem Körpertod auch unser Bewusstsein erlischt. Hier auf Ki leben wir Garuda in ständigem Kontakt mit Untertanen von Häusern, die noch die Himmelsgötterreligion pflegen. Die verurteilt mich zu ewiger Einsamkeit in der Hölle und selbst bei bestem Betragen darf ich gerade einmal darauf hoffen, den Igigi bis an Ende aller Zeiten als Küchenjunge zu dienen. So oder so, es bleibt dabei, dass für unsereinen das Leben die beste Alternative darstellt. Also sollten wir dieses Leben genießen!“
Die Erwiderung „Auf Kosten der Menschen?“ lag Prometos auf der Zunge, doch er verbot sich sie auszusprechen. Gerade Agaku hatte wieder und wieder bewiesen, dass ihm nichts an seinem Lebensgenuss lag, wenn andere um ihn herum litten. Aus diesem Grund schmerzte es den Titanen doppelt so sehr, nun solche Worte aus ausgerechnet Agakus Mund hören zu müssen.
„Die Menschen haben diesen Tag heute lange vorbereitet“, beharrte der Annunaki. „Sich auf das Fest gefreut. Lass uns sie nicht enttäuschen, mein Freund!“
Stumm schüttelte Prometos den Kopf.

So standen sie, ein Sternengott und ein Titan, der im Dorf als Vermittler selbst göttlicher Herkunft betrachtet wurde, das Äquivalent eines Windwächters der Igigi-Religion. Die Menschen hielten Abstand von dem Paar, doch weniger ihrem Respekt gegenüber den beiden Shuruppakern geschuldet, als viel mehr in Sorge darüber, was deren Rede und Gegenrede für ihr Leben bedeuten mochte. Die zwischen den Göttlichen gesprochenen Worte hatten die Dilmuner nichts anzugehen – wohl aber verrieten Körpersprache und Äther, dass sich Prometos und Agaku nicht unbedingt in Feierstimmung befanden…
„Hm…“ meinte Agaku nach einer Weile. „Kann es sein…?“
„Kann WAS sein?!“
„Naja, wir wissen doch beide, wie ihr in Shuruppak darauf trainiert werden solltet, euch als Unpersonen zu betrachten. Du warst hochintelligent, aber weitaus schüchterner als heute. Wäre es nicht möglich, dass deine Erziehung als Sklave noch in deinem Unterbewusstsein herumspukt und dir eingibt, der Verehrung nicht würdig zu sein?“
Erneut schüttelte Prometos den Kopf. Sie wussten beide, dass diese Diskussion zu nichts führen würde, außer, Mauern zwischen sich zu errichten, wo keine zu sein brauchten. Daher vertröstete sich Prometos auf die vor ihnen liegenden Tage.
„Dann tu, was du nicht lassen kannst. Aber wenn du nachher fertig verehrt worden bist, komm rüber zu uns, ja? Ich wohne bei meiner Tochter, wie sich das für einen mehrfachen Urgroßvater gehört.“
<Prometos…>
„Lass es! Ich kann mir denken, dass du gerade sendest, höre es aber ebenso wenig, wie ich Pyrrha wieder jung machen kann! Das ist nun einmal das Schicksal eines Titanen.“
Prometos legte Agaku die Hand auf die Schulter. „Tut mir leid, ich habe dich wirklich nicht eingeladen, um dich anzuschreien.“
Ohne eine Antwort des Annunaki abzuwarten, setzte sich Prometos in Bewegung Richtung Dorf. Die Dilmuner nahmen seine Entscheidung zum Anlass, sich nun auch zu einer kleinen Prozession zu formieren, in deren Mitte Kethri, Puzur, Agaku und Epimetes, aber auch Adapa mit seinem älteren Sohn schritten. Kaum hatten sie die erste Häuserreihe erreicht, bog Prometos ab und verschwand in seiner Hütte. Er überlies es Adapa, seine Abwesenheit während der nun folgenden Zeremonie zu erklären.

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